Kappenprothesen werden heute seltener eingesetzt. Sie haben den Vorteil, dass bei isolierter Arthrose des Oberarmkopfes ein Teilersatz mit nur minimaler Knochenentfernung erreicht werden kann.
Ein Nachteile ist, dass durch den fehlenden Ersatz an der Schulterpfanne diese im Laufe der Zeit zunehmend geschädigt werden kann.
Indikation
Bei isolierter Arthrose des Oberarmkopfes ohne Sehnenriss und ohne Schädigung der Schulterpfanne.
![](https://www.arthrowl.de/wp-content/uploads/Modell-Kappenprothese.jpg)
Bei der Kappenprothese wird nach offener Darstellung des Oberarmkopfes die zerstörte Gelenkfläche des Oberarmkopfes durch eine künstliche Gelenkfläche ersetzt. Der Vorteil dieser Operation liegt darin, dass praktisch kein Knochen entfernt werden muss.
![](https://www.arthrowl.de/wp-content/uploads/Röntgenbild-Kappenprothese.jpg)
Zusätzlich gibt es eine Kappenprothese, die bei Rissen der Rotatorenmanschette eingesetzt werden kann (die so genannte Copeland EAS). Durch ihre spezielle Form ermöglicht sie ein Abstützen der ‚Kappe‘ am Schulterdach.
Kappenprothese Copeland Kappenprothese Copeland EAS