Behandlungen bei Beschwerden am Handgelenk

Ursachen:

Häufige Ursachen von Beschwerden am Handgelenk sind Überlastungen. Diese können zu entzündlichen Reizungen der Sehnenscheiden, der Gelenke und der Sehnenansätze führen.

Auch Blockaden am Handgelenk treten häufiger auf.

Rheumatische Erkrankungen können ebenso wie ein Verschleiß zu Schwellungen und Beschwerden führen.

Ganglien (=Überbeine) äußern sich in lokalen Schwellungen, Verletzungen können zu Brüchen, Band- oder Discusverletzungen führen.

Nerveneinengungen im sogenannten Karpaltunnel können zu Taubheitsgefühlen und Kraftminderungen der Finger 1-4 führen.

Behandlungsmöglichkeiten:

Neben den Standardverfahren (Kühlen, Medikamente, ggf. Physiotherapie) kommen folgende Behandlungen in Frage:

Beim Karpaltunnelsyndrom sind Nachtlagerungsschienen eine weitere Behandlungsmöglichkeit. Bei behandlungsresistenten Beschwerden mit (neurologisch gesicherter) starker Einengung des (Medianus-)Nerven kommt eine Karpaldachspaltung

in Frage.

Bei überlastungsbedingten Beschwerden hilft häufig schon ein Schonen der betroffenen Gelenke in Kombination mit Vermeidung der die Beschwerden auslösenden Tätigkeiten. Eine zeitweilige Ruhigstellung erfolgt mittels Bandagen oder Schienen, ein Kinesiotape wirkt unterstützend ohne komplette Ruhigstellung.

Unterstützend hilft häufig neben einer medikamentösen Mitbehandlung eine Magnetfeldtherapie.

Verletzungen der Hand und des Handgelenkes bedürfen – je nach der Verletzung – einer gezielten konservativen und/oder operativen Therapie.

Bei rheumatischen Erkrankungen steht die gezielte Behandlung der ursächlichen entzündlichen Erkrankung im Vordergrund.