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Hüftprothesen


Auswahl Hüft-Gelenksprothesen

Begriffserklärung:
Das Hüftgelenk ist ebenso wie das Kniegelenk im Laufe des Lebens starken Belastungen ausgesetzt. Es wird vom Becken und Oberschenkel gebildet. Der Beckenknochen bildet eine schüsselförmige Hüftpfanne, die in ihrem Inneren mit Knorpel überzogen ist. Der Oberschenkelknochen bildet den kugeligen Hüftkopf, der über den Oberschenkelhals und die knöchernen Vorsprünge zum Ansatz der Hüftmuskulatur mit dem restlichen Oberschenkel verbunden ist.

Das Hüftgelenk entspricht einem Kugelgelenk, durch seine Form gibt es uns die Möglichkeit des großen Bewegungsausmaßes.
Stabilisiert wird das Hüftgelenk zusätzlich durch eine straffe Gelenkkapsel und ein dickes Band, das von der Hüftpfanne zum Hüftkopf zieht.

Durch Beanspruchung im Laufe des Lebens, durch Unfälle oder Fehlstellungen, Durchblutungsstörungen und viele andere Ursachen kann es zu Abrieb des Gelenkknorpels auf Kopf und Pfanne kommen.
Der reibungsfreie Bewegungsablauf des Gelenkes wird dadurch gestört, neben Bewegungseinschränkungen treten Schmerzen im Hüftgelenk bei Belastung und in Ruhe auf.


Arthrose Hüftgelenk im Röntgen Schema Implantation Hüft-TEP

Ausgangsbefund

Resektion Hüftkopf und Schenkelhals

zementfreier Gelenkersatz

Kurzschaftprothese


Kurzschaftprothese im Vergleich mit konventioneller Prothese

Indikation:
Grund für den Ersatz eines Hüftgelenkes sind trotz Behandlung bestehende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bei starkem Verschleiß des Gelenkes.


Röntgen-Bild zementfreie Hüfte links, digitale Planung für Prothese rechts

OP-Planung bei Arthrose beider Hüftens


Op-Planung zementfreier anatomischer Schaft rechts bei Z.n. teilzementierter Hüft-Prothese links


Prä-operatives Röntgenbild

Digitale Op-Planung Kurzschaftprothese

Post-operatives Röntgenbild nach Kurzschaftprothese

Operationstechnik:
Je nach Alter zum Zeitpunkt der Operation, Knochenqualität und Veränderungen des umgebenden Knochens kommen verschiedene Prothesentypen in Frage.

Bei jungen Patienten ist man bestrebt, möglichst wenig Knochen zu entfernen. Als Prothesentypen kommen hier z.B. Kurzschaftprothesen in Frage.
In den anderen Fällen werden Hüftkopf und Schenkelhals im Rahmen der Operation entfernt.
Die Operation erfolgt bei uns durch einen seitlichen Schnitt mit Zugang zum Hüftgelenk.  Die Hüftpfanne wird mittels entsprechender Fräsen vorbereitet und durch eine zementfreie oder zementierte Pfanne ersetzt.


Zementfreie Pfanne

Zementierte Pfanne

Am Oberschenkel wird der Knochen entsprechend der Form des künstlichen Schaftes ausgefräst. Der Prothesenschaft wird zementfrei oder zementiert im Oberschenkelknochen verankert.


Hüftschäfte im Vergleich

Kurzschaft im Vergleich mit anatomischem Schaft

Narkose:
Der Eingriff wird in Vollnarkose oder rückenmarksnaher Betäubung, der so genannten ‚Periduralanästhesie’ durchgeführt.

Stationärer Aufenthalt:
Der stationäre Aufenthalt beträgt in der Regel 8 bis 12 Tage.

Nachbehandlung:
Im Anschluss an die stationäre Behandlung erfolgt in der Regel eine intensive entweder ambulante krankengymnastische Übungsbehandlung oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme.

Dr. Robert Fischer Dr. Norbert Beil Orthopäde Bünde Unfallchirurgie Orthopädie Rheumatologie Chirotherapie arthrowl Osteopathie Akupunktur Schmerztherapie Atlastherapie arthrowl.de Neuraltherapie Triggerpunkttherapie Stoßwellentherapie Heilmethode Bandscheibenvorfall Bünde Praxis Arzt Praxisgemeinschaft